Wir vertreten den systemischen Ansatz, der den einzelnen Menschen jeweils als Teil in einem System versteht. Auch wenn meist ausschließlich einer dieser Teile Symptome aufzeigt, bedeutet dies nicht, dass wir nur mit diesem Teil arbeiten. Ebenso sehen wir die sexuelle Gewalterfahrung nicht kontextunabhängig, sondern sehen den Menschen / die Person in seinem / ihrem Umfeld. Der humanistische Ansatz bezieht den Werdegang, Gefühle, Werte und Geschichte mit ein. Wir arbeiten mit den Ressourcen der Klient*innen und unterstützen sie wieder einen Wohlfühlzustand zu erlangen und Selbstwirksamkeit zu erleben.

Ein weiterer Aspekt unserer Haltung kommt aus der Salutogenese: - gegensätzlich zu der Frage: „Wie entsteht Krankheit?“, wird die Frage gestellt: „Welche Faktoren erhalten die Gesundheit?“. Sie stützt sich auf Forschungsergebnisse zur Resilienz (psychische Widerstandsfähigkeit) und den menschlichen / psychischen Schutzfaktoren; sie beinhaltet stützende und stärkende Faktoren.

Zudem sind wir eine parteiliche Beratungsstelle. Das Kindeswohl steht im Fokus. Wenn benannte Tatverdächtigte oder Täter*innen eine Beratung bei uns haben möchten, verweisen wir auf Beratungsangebote für Übergriffige / Täter*innen.

In unserem Arbeitsfeld sind die Thematik der Grenzüberschreitung und der Schutz vor selbiger allgegenwärtig. Wir begegnen ihr mit unserer Haltung. Achtsamkeit, Wertschätzung, sowie Transparenz sind uns im Umgang mit unseren Klient*innen ebenso wichtig wie untereinander oder in der Selbstfürsorge. Innehalten, reflektieren, manchmal auch aushalten und miteinander tragen sind Qualitätsmerkmale unserer Arbeit. Evaluation trägt zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung bei, ebenso wie die Teilnahme an regelmäßigen Supervisionen und Fort- / Weiterbildungen.

Wer von einem Sexualdelikt oder einer Grenzverletzung betroffen ist, hat erlebt, dass entweder nicht auf ein ‚Nein‘ reagiert wurde, oder es konnte in den Situationen gar nicht ‚Nein‘ gesagt werden. Daher ist es uns sehr wichtig, dass die betroffenen Klient*innen in jedem Fall selbstbestimmt und freiwillig zur Beratung kommen, um keine erneute grenzüberschreitende Erfahrung zu machen.

 

Zornrot e.V.
Vierlandenstr. 38
21029 Hamburg

Tel. 040 – 721 73 63
Email: info@zornrot.de

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